ZULAMO

Zukunftslabor urbane Mobilität

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Ohne Logistik bewegt sich fast nichts. Wer in den viel­fäl­tigen Berufen dieses Wirt­schafts­be­reichs arbeitet, sorgt dafür, dass Menschen und Güter zur rich­tigen Zeit am rich­tigen Platz sind. Deutsch­land ist darin Welt­meister.

Mit mehr als 3 Mio. Beschäf­tigten und voraus­sicht­lich 279 Mrd. EUR Umsatz im Jahr 2019 ist die Logistik der dritt­größte Wirt­schafts­be­reich in Deutsch­land und das Rück­grat für den wirt­schaft­li­chen Erfolg von Indus­trie und Handel. Logis­ti­ke­rinnen und Logis­tiker lösen jeden Tag komplexe und abwechs­lungs­reiche Aufgaben. Logistik bildet die Grund­lage für den freien und effi­zi­enten Austausch von Waren, Dienst­leis­tungen, Infor­ma­tionen, Ideen und Meinungen. Damit trägt sie wesent­lich zu Wohl­stand und hohem Lebens­stan­dard bei und bietet attrak­tive Arbeits­plätze.

In der Logistik arbeiten unter anderem der Monta­ge­steuerer aus der Auto­mo­bil­fa­brik, der Versand­leiter im Lebens­mit­tel­handel, der Einkäufer eines chemi­schen Betriebs und der Dispo­nent eines Spedi­teurs. In Logistik und Supply Chain Manage­ment ist kein Tag wie der andere. Die Aufgaben sind viel­fältig, bedürfen schneller Auffas­sungs­gabe, Klar­heit in der Analyse, Lösungs­ori­en­tie­rung und Entschei­dungs­stärke. Darüber hinaus finden sich in der Logistik über­durch­schnitt­lich viele Jobs mit inter­na­tio­nalen Kontakten oder Einsatz­mög­lich­keiten.

Überall zuhause

Logis­tiker sind ganz wesent­lich daran betei­ligt, dass ein defektes Flug­zeug schnell wieder flott wird, dass Import­fahr­zeuge den letzten Schliff bekommen, bevor sie an die Händler ausge­lie­fert werden, dass Arzneien in Apotheken gelangen, dass der Auto­sitz mit dem bestellten Bezug beim Zulie­ferer genau dann vom Band läuft und gelie­fert wird, wenn er beim Automobil­hersteller in das Fahr­zeug einge­baut werden soll, und dass der Pull­over, den ein E‑Commerce-Kunde zurück­schickt, schnell wieder einge­la­gert und in den Handel gelangen kann. Logistik steht dafür, dass der Joghurt verläss­lich im Regal des Super­markts zu finden ist, dass das Trans­plantat pünkt­lich den Empfänger erreicht und dass auch in Zeiten des demo­gra­fi­schen Wandels alle Menschen gut mit den Dingen des tägli­chen Bedarfs versorgt werden können – bis hinein in ihre Wohnungen.

Intel­li­gente Mobi­li­täts­lö­sungen für alle Menschen und Güter schließ­lich helfen dabei, den Heraus­for­de­rungen der zuneh­menden Urba­ni­sie­rung zu begegnen. Logistik­dienstleistungs­unternehmen treiben den Einsatz von Elek­tro­mo­bi­lität voran und erar­beiten Vorschläge für das Engpass­ma­nage­ment in den Innen­städten. Bei Einsätzen von Logis­ti­kern nach Natur­katastrophen oder in huma­ni­tären Krisen­ge­bieten arbeiten Hilfs­or­ga­ni­sa­tionen und Logis­tik­un­ter­nehmen mit viel Einsatz und gegen­sei­tigem Verständnis Hand in Hand.

Die Problem­löser sind Hoch spezia­li­sierte Gene­ra­listen

In Indus­trie, Handel und Dienst­leis­tung sind Fach­kräfte mit höchst unter­schied­li­chen Quali­fi­ka­tionen gefragt. Der Logis­tiker ist – so wider­sprüch­lich dies klingen mag – ein hoch spezia­li­sierter Gene­ra­list. Das heißt: Er braucht eine spezia­li­sierte Ausbil­dung in einem Kern­be­reich der Logistik, zum Beispiel im Inge­nieur­wesen, in der IT oder in der Betriebs­wirt­schafts­lehre, im Lager­wesen oder in der Produk­tion. Darüber hinaus muss er die Schnitt­stellen seiner Tätig­keit genau kennen, in Systemen denken und sich in Netz­werken bewegen können. Dieser Anspruch gilt in sämt­li­chen Einsatz­be­rei­chen – ob im Handel, in der Indus­trie oder in der Dienst­leis­tung. Gute analy­ti­sche Fähig­keiten, vernetztes Denken, Kontakt- und Entschei­dungs­freude, inter­kul­tu­relle Kompe­tenz, Flexi­bi­lität, Krea­ti­vität und die Bereit­schaft, den eigenen Arbeits­be­reich immer aufs Neue zu opti­mieren, ergänzen das Anfor­de­rungs­profil.

Die Logistik ist diese faszi­nie­rende Mischung aus intel­li­genter Stra­tegie und opera­tiver Präzi­sion mit immer neuen, auch kniff­ligen Aufga­ben­stel­lungen. Wer in der Logistik arbeitet, dem wird nie lang­weilig – und das Lernen hört nie auf. Die Berufs­per­spek­tiven in der Logistik sind sehr gut, denn der Wirt­schafts­be­reich ist im Wachstum begriffen. Der Weg in die Logistik führt über eine duale Berufs­aus­bil­dung, über ein oft eben­falls duales Fach­hoch­schul­stu­dium oder auch über ein Univer­si­täts­stu­dium.

Übri­gens: Dass Deutsch­land Logistik-Weltmeister ist, hat die Welt­bank in einer inter­na­tio­nalen Studie ermit­telt. Wer Logistik in der Praxis erleben will, der sollte sich den Termin des nächsten Tags der Logistik, einer Initia­tive der Bundes­ver­ei­ni­gung Logistik, vormerken: Am 16. April 2020 gibt es wieder in ganz Deutsch­land viele Möglich­keiten, hinter die Kulissen zu schauen und einen Eindruck von der Logis­tik­praxis zu gewinnen.

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